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Wir fordern eine tarifgerechte Eingruppierung!

Übergabe des Reichold-Gutachtens

Der Vorstand  hat Staatssekretär Richter im Schulministerium unsere Forderung zu einer Höhergruppierung der Fachkräfte im Landesdienst erläutert. Bei einem Treffen zu Beginn der Sommerferien haben wir hierzu ein Gutachten zur Tarifierung der Schulsozialarbeit übergeben. Dieses Gutachten ist von uns bei dem renommierten  Arbeits- und Tarifrechtler Prof. Reichold (Universität Tübingen) in Auftrag gegeben worden. Prof. Reichold hat die gültige Erlasslage in NRW, die Tarifvereinbarungen im TV-L (West) sowie 10 Tätigkeitsprofile von Fachkräften im Landesdienst geprüft. Sein Ergebnis ist eindeutig:

Die Schulsozialarbeit ist falsch eingruppiert, eine Tarifierung mindestens nach TV-L E 11 ist gemäß der Vorgaben des Tarifvertrages gerechtfertigt!

Staatssekretär Richter hat eine Prüfung des Gutachtens zugesagt. Wir haben klargestellt, dass eine Höhergruppierung nicht nur ein Rechtsanspruch aller Fachkräfte im Landesdienst ist sondern auch ein Gewinn für das Ministerium bei der Anwerbung qualifizierten Personals sein kann.

Der Vorstand wird nun auch überprüfen lassen, inwiefern sich das Ergebnis des Gutachtens auf den TvÖD bzw. andere Tarifvereinbarungen übertragen lässt und somit auch die Fachkräfte im kommunalen Dienst und bei freien Trägern einen Rechtsanspruch auf Höhergruppierung haben.

Tarifpoltisch fordern wir weiterhin eine Gleichstellung aller an den Schulen tätigen, pädagogischen Professionen: (Regelschul)-Lehrkräfte, Lehrkräfte für Sonderpädagogik, Fachkräfte für Schulsozialarbeit, Fachkräfte für Integrationspädagogik!